August 2026

„Where are you going Mike?“

Diese Frage wird dem Hauptdarsteller im Film „Bad Boys for Life“ von seinem Dienstchef gestellt. Mike Lowrey wird zwar älter, hält aber an ewiger Jugend und dem ständigen Vorwärtsgehen mit vielen Risiken fest. Der Dienstchef erzählt ein kurzes Gleichnis in dem jemand auf einem Pferd sitzt und richtig schnell unterwegs ist. Wie in einem Wettrennen. Ohren flach angelegt, den Oberkörper nach vorne, Augen zugekniffen das Pferd antreibend und den Wind im Gesicht. Auf die Frage „Wo reitest du hin?“ Antwortet der Reiter: „Ich weiß nicht, frag das Pferd!“

Manchmal brauchen wir Ruhe oder Unterbrechungen in unserem Leben um zu sehen, wo unsere Reise eigentlich hingeht. So eine Unterbrechung habe ich im Herbst 2025 hingelegt. Meine Arbeit war extrem stressgetrieben. Die aktuelle Bahnchefin hat kürzlich die Management-Struktur Ihres Unternehmens skizziert: „Organisierte Verantwortungslosigkeit“. Genau das hab ich bei meinem letzten Arbeitgeber erlebt. Unglaublich wie schlechte Vorbilder Führungskräfte sein können. Entsprechend chaotisch und schwerwiegend sind die Aufgaben, die einem überlassen werden. Jeder drückt sich vor Verantwortung und bremst damit enorm wichtige Maßnahmen aus. Und so kam die bewußte Unterbrechung genau richtig. Ein sehr schöner Teil davon war meine Zeit auf den Malediven.

Das Schnorcheln hat mich dabei immer wieder begeistert (siehe auch Monat Mai). Korallen, Fische und Haie und absolute Ruhe waren dabei Highlights, die ich nicht missen möchte.

Video-Technik: Ich mußte feststellen, dass mir nur der Microsoft Edge Browser das Video richtig anzeigte. Im Zweifel also verschiedene Browser ausprobieren.

Angenehm ist auch die Unbetroffenheit der Tiere bezüglich den ganzen Dingen die außerhalb Ihrer Reiche geschehen. Eine entspannte Sorglosigkeit 🙂

Das Hai-Schwimmen kannte ich noch nicht, würde es in dieser Form nicht wiederholen. Im Vorfeld erklärt man Dir nichts, aber hab dann gelernt, dass die Tiere mit Futter angelockt werden, damit man unter Ihnen sein kann. Wenn es mehr natürliche Begegnung wäre, gerne auch mit weniger Fischen, ok. Tiere bleiben Tiere und damit ein stückweit unberechenbar und vor allem sollte man Ihnen Gesellschaft nicht aufzwingen. Der Hai im Video hat mich lang gestriffen und mir so Hallo gesagt 🙂
Eine kurze Recherche ergab: „Der Hai prüft, ob du Beute, Konkurrent oder uninteressant bist.“ Wie „liebevoll“ und beruhigend 😀

Über die Inseln selbst habe ich jetzt schon ziemlich viel geschrieben. Solltest Du jemals auf eine der Inseln wollen, würde ich empfehlen, Dich darüber zu informieren, ob es Hausriffe gibt und welche schön sind.

Man wundert sich teils, was schon alles an Korallenlandschaften zerstört ist. Nicht alles ist durch Menschen verursacht. Aber so kann es sich lohnen dafür entweder einen Boattrip zu mieten, oder wirklich bewußten Fokus darauf zu setzen, ein schönes „House reef“ bei der Insel zu haben.

Zum Kernthema: Antworten kommen im Leben nicht immer adhoc, oder weil man ein Buch gelesen hat. So hat die Zeit gut getan, und etwas mehr Sehschärfe reingebracht. Es braucht mehr Zeit und mehr Gedanken zu „Gott und die Welt“. In diesem Fall wörtlich gemeint und tatsächlich eine Reise.

Abschließend darfst Du Dich selber auch mal fragen, in welcher Schaukel du sitzt? Worauf blickst Du?
Ist es bequem? Ist es laut oder leise? Wer steuert?

Where are you going?“